Silberfische bekämpfen

3 einfache und sichere Methoden zum Silberfische bekämpfen – schnell und leicht durchgeführt

Wer zum ersten Mal ein Silberfischchen sieht, weiß meistens sofort, worum es sich handelt – der Name dieser kleinen Urinsekten ist zu treffend gewählt. Silberfischchen sind ca. 1 cm groß, silbrig metallisch glänzend und schlängeln sich äußerst flink wie kleine Fischchen durch unsere Räume. Bei genauerer Betrachtung erkennt man zwei lange fadenförmige Fühler und drei Schwanzanhänge. Treten die Tiere nur vereinzelt auf, stellen sie noch kein Problem dar, bei guten Lebensbedingungen aber können sie zur Plage werden. Deswegen sollten Sie wissen wodurch Silberfischchen angelockt werden und wie Sie Silberfische bekämpfen können, am besten auf natürliche Art und Weise.

Lebensraum des Silberfischchens

Um Silberfische bekämpfen zu können, muss man daher einiges über ihre Lebensgewohnheiten wissen. Silberfische sind nachtaktiv und leben tagsüber verborgen in Rissen und Spalten, wie hinter Fußleisten oder abgelösten Tapeten. Sie haben es gern warm und feucht – deshalb treten sie besonders gern in Feuchträumen wie Badezimmern oder Waschküchen auf, aber auch in der Küche, wo durch regelmäßiges Kochen Wärme und Dämpfe entstehen, können sie sich einnisten.

Was Sie vorbeugend gegen Silberfische tun können

Wollen Sie Silberfische bekämpfen, sollten Sie also immer darauf achten, dass Sie regelmäßig lüften, denn bei Kälte und Trockenheit ist ihnen keine Vermehrung möglich. Auch durch eine peinliche Grundreinigung des befallenen Raumes kann man Silberfische bekämpfen, denn dadurch wird ihnen schon ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen. Gerade in Bädern ernähren sich die Insekten gern von Hautschuppen, Schmutz und Haaren.

3 Methoden Silberfische natürlich zu bekämpfen

  1. Ihre bevorzugte Nahrung sind Stärke und ganz besonders Zucker (der lateinische Name Lepisma saccharina deutet schon darauf hin). Will man Silberfische bekämpfen, sollte man nicht direkt zur chemischen Keule greifen, sondern sie erst bei ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten packen. Wenige Tiere lassen sich mit natürlichen Düften wie Lavendel- oder Zitronenöl vertreiben, bei einem stärkeren Befall kann man sie fernhalten, indem man die Ritzen, durch die sie nachts in die Räume kommen, verstopft. Dazu kann man eine Mischung aus Zucker und Backpulver in die Schlupflöcher streuen. Der Zucker dient als Lockmittel, das Backpulver quillt auf und verschließt so die Eingänge.

  2. Wer sicher sein will, dass wirklich keine Tierchen mehr da sind, kann Silberfische bekämpfen, indem er Fallen baut. Wählen Sie hier aber zuerst biologische Hausmittel, denn schließlich handelt es sich ja nicht nur um den Lebensraum der Schädlinge, sondern auch um Ihren eigenen!

    Eine aufgeschnittene Kartoffel gilt als zuverlässiges Mittel. Schneiden Sie die Kartoffel aber ungleichmäßig auf, so dass Nischen bleiben, unter denen die Tiere hindurch kriechen können. Legen Sie die Kartoffel nun auf eine Plastiktüte und überraschen Sie die Silberfische, indem Sie spontan die Plastiktüte aufheben und mitsamt den Tieren entsorgen. Da diese Methode aber oft wiederholt werden muss und am besten nachts funktioniert, birgt sie einige Nachteile.

  3. Eine weitere Methode zur Silberfisch Bekämpfung ist die Verwendung eines feuchten, weißen Baumwolltuches welches auf den Boden gelegt wird. Das Tuch wird mit Gips bestreut und hat denselben Effekt wie die Kartoffel. Die nächste Möglichkeit ist ein dick mit Honig bestrichenes Stück Papier. Sollte all dies nicht wirken, können Sie die Silberfische loswerden, indem Sie Köderboxen aus dem Fachhandel erwerben. Achten Sie dabei aber darauf, dass die Köderboxen biologisch sind und unschädlich für Mensch und Haustier.

Oft wird als Mittel zur Silberfisch Bekämpfung auch für Wohnräume völlig ungeeignetes Salmiakwasser genannt. Salmiak ist aber Ammoniak und somit ein zelltoxisches Gift, welches das Nervensystem angreift.