Marder bekämpfen

Der Marder gehört zur Familie der hundeartigen Raubtiere. Er ist ein Säugetier mit einem langgestreckten Körper mit relativ kurzen Beinen. Der Schwanz ist buschig und lang. Er kann bis zu 20 cm werden. Das Fell ist meist schwarz oder braun gefärbt, teilweise auch hell gefleckt. Marder sind in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Es sind einzelgängerische und territoriale Tiere, die ihre Reviergrenzen mit dem Sekret ihrer Analdrüsen markieren. Haben sie sich einmal eingenistet, wird man sie so schnell nicht wieder los. Marder sind Allesfresser und haben eine Vorliebe für Eier.

Marder können sehr gut klettern. Deshalb findet man sie oft auf Dachböden, in Scheunen oder Schuppen. Hier treiben sie dann ihr Unwesen. Heruntergerissene Dachisolierungen, durchgebissene Kabel, Verschmutzungen mit Kot sind nur ein paar Beispiele. Findet man solche Schäden vor, muss man den Marder bekämpfen, damit er nicht noch mehr anrichtet.

Eine Möglichkeit wäre eine Marderlebendfalle aufzustellen. Mit einem rohen Ei als Lockmittel in der Falle kann man den Marder bekämpfen. Sollte er in die Falle gehen, muss man diese mit großer Vorsicht wegschaffen, die Tiere sind äußerst aggressiv. Man sollte den gefangenen Marder nicht an der nächsten Ecke wieder frei lassen, sie finden schnell wieder zurück und dann geht alles von neuem los. Die Tiere stehen unter Naturschutz und dürfen nicht getötet werden. Marder bekämpfen auf natürliche Weise ist nicht einfach. Manchmal helfen auch Tropfen (Marderschreck), die man regelmäßig dort aufträgt und verteilt, wo der Marder seinen Unterschlupf findet. Mit einem Transistorradio, dass hohe Frequenzen abspielt, kann man auch den Marder bekämpfen. Die hohen Töne kann das Tier nicht vertragen. Ist das eigene Auto das Zuhause des Marders, kann man mit ein bischen handwerklichem Geschick aus Dachlatten ein rechteckiges Gestell bauen, dass man mit Hasendraht bespannt und unter das Auto legt. Diese Methode ist sehr wirksam und hilfreich.